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Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Bayreuth

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Rechtswissenschaftliche Studiengänge

Kontakt

Prüfungsamt Referat I/4 Arbeitsgruppe III - Jura
Fakultät für Rechts- und Wirtschaftswissenschaften
RW II, Büro 1.20
Universitätsstraße 30
95440 Bayreuth

Für den Staatsexamens-Studiengang Rechtswissenschaften: 
Tel.: 0921 / 55-6154 und -6155
E-Mail: pruefungsamt.jura@uni-bayreuth.de

Für den Bachelorstudiengang Recht und Wirtschaft:
Tel.: 0921 / 55-6153
E-Mail: rechtundwirtschaft@uni-bayreuth.de 

Öffnungszeiten

Sie können telefonisch oder per E-Mail einen Termin mit uns vereinbaren, soweit eine persönliche Vorsprache zwingend notwendig ist. In den Büroräumen ist der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anwesenden Personen einzuhalten. Der Zutritt erfolgt nur mit einem Mund-Nasen-Schutz.

Hinweise und Formulare

​Terminunterlagen für das Prüfungsamt Jura werfen Sie bitte im Briefkasten am Haupteingang des Gebäudes der Zentralen Universitätsverwaltung (ZUV) ein. Sonstige Unterlagen können sie auch an den Poststellen in den Gebäuden RW I und RW II einwerfen. 

​​Hinweise zur Erfordernis der Immatrikulation bei Ablegen von PrüfungenEinklappen
Erfordernis der Immatrikulation bei Ablegen von Prüfungen Für die Ablegung von Prüfungen (erstmalige Ablegung oder Wiederholung) ist die Immatrikulation zwingend erforderlich. Dies gilt für alle Prüfungen, auch für solche, die sich über einen längeren Zeitraum erstrecken (z. B. Bachelor- oder Abschlussarbeit). Hier muss während der gesamten Dauer eine Einschreibung vorliegen. Nach Mitteilung des Bay. Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst kann eine Prüfung, die abgelegt wurde, ohne dass eine Immatrikulation vorlag, als nicht bestanden gewertet werden.
​Informationen zum krankheitsbedingten Rücktritt vom PrüfungsversuchEinklappen

1. Was ist zu tun im Krankheitsfall?

Kann ein Kandidat aus triftigen Gründen zu einem Prüfungstermin nicht erscheinen, so ist Folgendes zu beachten: Der Prüfungskandidat hat bezüglich des Nachweises seiner Prüfungsunfähigkeit eine Mitwirkungspflicht. Das bedeutet konkret:

Die Gründe für die Prüfungsunfähigkeit müssen unverzüglich, d.h. ohne schuldhaftes Zögern, spätestens innerhalb von drei Arbeitstagen nach dem Prüfungstermin, schriftlich beim Prüfungsamt angezeigt und glaubhaft gemacht werden. Der Antrag muss Name, Adresse, Studiengang, Matrikelnummer, die versäumte Prüfung und das Prüfungsdatum enthalten.

Bei Krankheit ist ein ärztliches Attest beizufügen, das grundsätzlich auf einer ärztlichen Untersuchung am Tag der geltend gemachten Prüfungsunfähigkeit beruhen muss. Bei Computerausdrucken achten Sie darauf, dass das Attest mit dem Arztstempel versehen ist. 

Sie haben die Möglichkeit, Ihre Dokumente über die Attest-Funktion in CM Life digital an das für Ihren Studiengang zuständige Prüfungsamt zu übermitteln. Alle weiteren Informationen hierzu finden Sie unter: https://my.uni-bayreuth.de/cmlife/welcome

Sollten Sie keine Möglichkeit haben, die Unterlagen digital zu übermitteln, können Sie selbstverständlich alternativ ein von der Universität bereitgestelltes Formblatt (PDF) nutzen und uns dieses per Post zukommen lassen.

2. Welche Informationen muss das ärztliche Attest beinhalten?

Nicht ausreichend für die Annahme der Prüfungsunfähigkeit ist ein ärztliches Attest, das sich darauf beschränkt, dem Kandidaten Prüfungsunfähigkeit zu attestieren oder eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung auszustellen.

Die Beurteilung der Frage, ob im konkreten Fall Prüfungsunfähigkeit vorliegt, ist ein Rechtsakt, der in die Zuständigkeit der Prüfungsverwaltung fällt und im Gegensatz zur Arbeitsunfähigkeit eines Arbeitnehmers nicht vom behandelnden Arzt entschieden werden kann. Der behandelnde Arzt hat in diesem Verfahren vielmehr die Funktion eines ärztlichen Sachverständigen, der die vorliegenden Gesundheitsbeeinträchtigungen (Schmerzen, Fieber, Störung der Konzentrationsfähigkeit) so konkret zu beschreiben hat, dass es dem Prüfungsausschuss oder der Prüfungsverwaltung möglich ist, eine Entscheidung über das Vorliegen einer Prüfungsunfähigkeit zu treffen. Das heißt, bei ambulanter oder anderer hausärztlicher Behandlung müssen aus dem ärztlichen Zeugnis die Hindernisse für die Teilnahme an der Prüfung klar hervorgehen, z.B. Bettruhe, objektive Unfähigkeit, sich ohne erhebliche Beschwerden oder, ohne die Krankheit zu verschlimmern, zum Ort der Prüfung zu begeben und/oder dort sich der Prüfung zu unterziehen oder Ähnliches. Die genaue Bezeichnung der Krankheit ist hierbei nicht entscheidend.

Es bestehen jedoch keine Bedenken, dass der Arzt von sich aus statt einer ausführlichen Schilderung von Funktionsstörungen eine Diagnose in das Attest einträgt, wenn damit die Prüfungsunfähigkeit plausibler begründet werden kann, ohne dass der Kandidat dadurch unverhältnismäßig bloßgestellt wird.

Schwankungen in der Tagesform, Prüfungsstress oder andere kurzfristig auftretende mentale Befindlichkeitsstörungen sind keine erheblichen Beeinträchtigungen im Sinne der Prüfungsfähigkeit.

Im Allgemeinen genügt das Attest eines niedergelassenen Arztes nach Ihrer Wahl. Alternativ kann das Prüfungsamt aber auch ein amtsärztliches Attest verlangen.

Werden Sie am Prüfungstag stationär in einem Krankenhaus behandelt, so müssen Sie eine Bescheinigung des Krankenhauses vorlegen.

Die Anerkennung des ärztlichen Attestes bzw. der Bescheinigung des Krankenhauses wird vom Prüfungsamt im Prüfungsverwaltungssystem dokumentiert; eine zusätzliche Mitteilung an Sie erfolgt nicht.

3. Ärztliche Schweigepflicht?

In dem Verlangen des Patienten, ein zur Feststellung seiner Prüfungsunfähigkeit durch das Prüfungsamt geeignetes Attest auszustellen, liegt die konkludent erteilte Entbindung des Arztes von der Schweigepflicht hinsichtlich aller dazu erforderlichen Informationen. Insofern unterscheidet sich das ärztliche Attest bei Prüfungsunfähigkeit von einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung im Erwerbsleben, wo der Schutz des Arbeitnehmers vor Kündigungen Berücksichtigung findet.

Sie müssen sich darüber im Klaren sein, dass sich eine unterlassene oder ungenügende Mitwirkung an der Aufklärung der behaupteten Prüfungsunfähigkeit möglicherweise zu Ihrem Nachteil auswirkt. Deshalb liegt es in Ihrem Interesse, Ihren Arzt zu veranlassen, die tatsächlichen Umstände, die Ihrer Teilnahme an der Prüfung entgegenstehen, so exakt wie möglich darzulegen, damit der Prüfungsausschuss oder die Prüfungsverwaltung über Ihren Antrag auf Anerkennung der Gründe entscheiden kann.

Literaturhinweis (mit Verweis auf Rechtsprechung): Niehues/Fischer/Jeremias, Prüfungsrecht, 6. Aufl. 2014

Formular für die Bescheinigung der Prüfungsunfähigkeit (PDF)

Informationen zu Prüfungen im Wintersemester 2020/2021 (Risikogruppen)Einklappen

Laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) besteht für verschiedene Personengruppen grundsätzlich ein erhöhtes Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf
(vgl. https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen.HTML).

Für Studierende, die einer oder mehreren dieser Risikogruppen angehören, kann die Teilnahme an einer Präsenzprüfung ein erhebliches Gesundheitsrisiko darstellen. Wie groß das Gesundheitsrisiko für die einzelne Person ist, muss laut RKI jeweils durch eine individuelle Risikofaktoren-Bewertung auf dem Wege einer medizinischen Begutachtung geklärt werden. Die Universität Bayreuth appelliert daher an ihre Studierenden, eine entsprechende ärztliche Abklärung frühzeitig eigenverantwortlich vorzunehmen.

Studierende, für die die Teilnahme an einer Präsenzprüfung ein erhöhtes Gesundheitsrisiko darstellt, werden gebeten, sich so frühzeitig wie möglich (mind. 3 Wochen vor dem Prüfungstermin für Prüfungen ab dem 15.02.2021) an das zuständige Prüfungsamt zu wenden. Hierzu legen sie vor

  1. eine Liste der betroffenen Präsenzprüfung(en)
  2. ein ärztliches Attest, das ihnen bescheinigt, dass für sie auf der Grundlage einer individuellen Risikofaktoren-Bewertung ein erhöhtes Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf besteht und dass daher aus ärztlicher Sicht von der Teilnahme an einer Präsenzprüfung
    - allgemein abgeraten oder
    - nur unter besonderen Bedingungen (bspw. größerer Abstand zu den anderen Prüfungsteilnehmenden; ggf. eigener Prüfungsraum) empfohlen wird.

Wenn Studierende über aktuelle ärztliche Befunde verfügen, die eine individuelle Risikofaktoren-Bewertung zulassen, können sie sich für die Ausstellung eines Attests notfalls auch an die Betriebsärztinnen der Universität Bayreuth wenden:

Arbeitsmedizinische Praxis Katrin Pietschmann-Berr und Katrin Schmerberg
​Filchnerstraße 2, 95448 Bayreuth, Tel.: 0921/51667088.

​Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen / Kompetenzen Einklappen

Über die Anrechnung von Prüfungs- und Studienleistungen / Kompetenzen entscheidet der/die jeweilige Prüfungsausschuss/-kommission. Anträge auf Anrechnung von Prüfungs- und Studienleistungen / Kompetenzen sind im Prüfungsamt zusammen mit den Nachweisen einzureichen. Bei Fragen, etc. kann das für den Studiengang zuständige Prüfungsamt kontaktiert werden.

Formblatt zur Anrechnung von Kompetenzen

Studiengänge

Rechtswissenschaft Dipl-Jur. Univ. (Staatsexamen)Einklappen

Prüfungsausschuss für die Zwischenprüfung: Vors.: Studiendekanin, Prof. Dr. N. Nestler
Prüfungsausschuss für die Juristische Universitätsprüfung: Vors.; Prof. Dr. N. Bosch

Recht und Wirtschaft LL.B. Einklappen

Prüfungsausschussvors.: Prof. Dr. K. Windthorst

Rechtswissenschaft (deutsch-spanisch) LL.B. Einklappen

Prüfungsausschussvors.: Prof. Dr. R. Magnus

Rechtswissenschaft (deutsch-französisch) LL.B. Einklappen

Prüfungsausschusvors.: Prof. Dr. K. Windthorst

Rechtswissenschaft (für ausländische Juristen) LL.M.Einklappen

Betreuung des Masterprogramms: K. Freitag

Zusatzstudien

Wirtschaftswissenschaftliche Zusatzausbildung (Wirtschaftsjurist Uni. Bayreuth (WiWiZ)Einklappen

Studienberater: M. Acker

Technikwissenschaftliches Zusatzstudium (TeWiZ) für Juristinnen und JuristenEinklappen

Leitung: Prof. Dr. M. Grünberger u. Prof. Dr.-Ing. A. Jess

Zusatzstudium Informatik und Digitalisierung für Juristinnen und Juristen (DigiZ) Einklappen

Studiengangsmoderator: Prof. Dr. M. Grünberger

Zusatzstudium Umweltrecht für Studierende der Fakultät für Biologie, Chemie und GeowissenschaftenEinklappen

Ansprechpartner: Prof. Dr. H.A. Wolff u. Prof. Dr. Th. Koellner

Juristische Staatsprüfungen

Prüfungsausschüsse für die Erste Juristische Staatsprüfung beim Bayerischen Staatsministerium der Justiz
Vorsitzender: Homepage des Landesjustizprüfungsamtes

Zuständiges Prüfungsamt

Bayerisches Staatsministerium der Justiz
Landesjustizprüfungsamt
80097 München
Geschäftsstelle: Prielmayerstraße 7, 80335 München
Zimmer 265 / II. Stock
Tel.: 089 / 5597-1987 oder -2591
Fax: 089 / 5597-1812
E-Mail: pruefungsamt@stmj.bayern.de

Ansprechpartner, Informationen und Anmeldeformulare zur Ersten Juristischen Staatsprüfung gibt es auf der Homepage des Landesjustizprüfungsamtes: www.justiz.bayern.de/pruefungsamt


Verantwortlich für die Redaktion: Sandra Storz

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