Fakultät RW

Fakultätsbroschüre: Globales Denken, vernetztes Handeln und forschungsorientiertes Leben (pdf)
Faculty Brochure: Global thinking, networked action and research-oriented study (pdf)

Neues aus der Fakultät

Professor Dr. Rupprecht Podszun erhält den Ars legendi-Fakultätenpreis

Für sein hervorragendes Engagement in der Lehre wurde Professor Dr. Rupprecht Podszun, Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Immaterialgüter- und Wirtschaftsrecht an der Universität Bayreuth, mit dem "Ars legendi-Fakultätenpreis" ausgezeichnet. Dieser wird jährlich vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, dem Deutschen Juristen-Fakultätentag und dem Kompetenzzentrum für juristisches Lernen und Lehrern an der Universität zu Köln vergeben. Sie würdigen mit dem Preis Hochschullehrer im Bereich der Rechtswissenschaften, die sich in beispielhafter Weise für die juristische Ausbildung ihrer Studierenden einsetzen. Podszun teilt sich den mit 15.000 Euro dotierten Preis in diesem Jahr mit Professor Dr. Roland Hefendehl von der Universität Freiburg. Beide Preisträger verkörpern laut Stifterverband "das Ideal eines ausgewiesenen Wissenschaftlers mit besonderer Liebe zur Lehre". Für Professor Podszun ist der Preis bereits die dritte Auszeichnung für sein Lehrengagement innerhalb der vergangenen zwei Jahre. Bereits im November 2015 wurde er mit dem "Preis für gute Lehre an den staatlichen Universitäten in Bayern" ausgezeichnet, ein Jahr zuvor gewann er den "Preis für herausragende Lehre" der Universität Bayreuth.

Weitere Informationen: Pressemitteilung Nr. 079/2016

Auf die Plätze, fertig, Ziel! - Das Professorenteam "RW rennt" vertritt die Fakultät beim Maisel's Fun Run

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Jura in Bayreuth unter den Top 10 im LTO-Ranking

Jura in Bayreuth ist top! Das belegen regelmäßig verschiedene Ranking-Ergebnisse. In der Rangliste von Legal Tribune Online, welche das durchschnittliche Abschneiden der einzelnen Fakultäten in den großen Hochschulrankings CHE und Wirtschaftswoche der vergagenenen Jahre auswertet, belegt Bayreuth Platz 9 und ist damit als kleinste und jüngste aller Top 10-Universitäten erstklassig.

Weitere Informationen: Das Ranking online

Die RW-Fakultät zu Gast beim FC Schalke 04

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Im Rahmen der Dreharbeiten für den Imagefilm der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät war das Team des Dekanats zu Gast bei Alexander Jobst, Vorstand Marketing beim FC Schalke 04. Alexander Jobst ist Absolvent des Studiengangs Sportökonomie an der Universität Bayreuth und bis heute mit der Universität verbunden und regelmäßig in Kontakt. Er engagiert sich beispielsweise als Mitglied des Wirtschaftlichen Beirats der Sportökonomie.

Dissertation zu den Ursachen der Finanzkrise

In seiner kürzlich veröffentlichten Doktorarbeit warnt der Bayreuther Wissenschaftler Dr. Stefan Hähnel davor, globale Finanzkrisen einseitig einem Versagen der Märkte oder dem ungezügelten Gewinnstreben einzelner Marktteilnehmer anzulasten. Die Rolle institutioneller Rahmenbedingungen und deren Ausgestaltung seitens der politischen Entscheidungsträger werde bis heute unterschätzt. In seinen Analysen kommt er zu dem Ergebnis, dass die Finanzkrise der Jahre 2007 bis 2009 das unbeabsichtigte Ergebnis institutioneller Rahmenbedingungen war, die von den politisch Verantwortlichen unangemessen ausgestaltet worden sind.

Weitere Informationen: Pressemitteilung Nr. 046/2016

Bayreuther Energierechtstage am 10. und 11. März: Energieversorgung zwischen Energiewende und Energieunion - Neue Impulse, neue Konflikte?

Im Rahmen der 7. Bayreuther Energierechtstage am 10. und 11. März 2016 steht das Thema "Energieversorgung zwischen Energiewende und Energieunion - Neue Impulse, neue Konflikte?" im Mittelpunkt der Tagung. Die rechtlichen Rahmenbedingungen der Energieversorgung unterliegen nun schon seit einiger Zeit einem Prozess dynamischer Veränderung, der alle Regelungsebenen umfasst. Die 7. Bayreuther Energierechtstage haben sich zum Ziel gesetzt, diese verschiedenen Veränderungen in ihren Auswirkungen auf die Energiewirtschaft zu analysieren und Synergie- wie auch Konfliktpotentiale zwischen den Regelungsebenen und den jeweils verfolgten Zielen herauszuarbeiten.

Weitere Informationen: Website der Forschungsstelle für deutsches und europäisches Energierecht

Doppelpromotionsprogramm in Rechtswissenschaften mit der Universität Verona unterzeichnet

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Die Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Bayreuth und das Dipartimento delle Scienze Giuridiche der Università degli Studi di Verona bieten künftig ein Doppelpromotionsbereich im Bereich der Rechtswissenschaften an. Dieses wurde in Verona von den Präsidenten der beiden Universitäten unterzeichnet. Die Kooperation basiert auf einer langjährigen Zusammenarbeit der beiden Fakultäten auf Forschungs- und Lehrebene. Im Rahmen des deutsch-italienischen Austausches haben die Professoren Martin Schmidt-Kessel, Alessio Zaccaria und Stefano Troiano in den vergagenen Jahren regelmäßig abwechselnd in Verona und Bayreuth Fachseminare und Seminare für Doktorandinnen und Doktoranden organisiert. Das Abkommen für die interuniversitäre Zusammenarbeit im Rahmen eines Doppelpromotionsprogramms läuft zunächst für den Zeitraum 2015 bis 2020. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Doppelpromotionsprogramm werden Dissertationen im Bereich "Recht und Rechtsdurchsetzung in Europa" anfertigen, im Rahmen ihrer Forschungstätigkeit sechs bis achtzehn Monate an der jeweiligen Partneruniversität verbringen und schließlich von beiden Universitäten gemeinsam einen Doktortitel verliehen bekommen.

Weitere Informationen zum Doppelpromotionsprogramm Verona - Bayreuth: www.verona.uni-bayreuth.de

Wirtschaftshistorischer Ausschuss des Vereins für Socialpolitik tagt in Bayreuth

Der für Wirtschaftsgeschichte zuständige Arbeitsausschuss des Vereins für Socialpolitik tagt vom 9. bis 11. März 2016 an der Universität Bayreuth. Der Verein ist einer der größten und traditionsreichsten Ökonomenvereinigungen der Welt. Seine Aufgaben sind die Weiterentwicklung der Volkswirtschaftslehre und verwandter Forschungsgebiete sowie die internationale Vernetzung seiner Mitglieder. Die im Ausschuss für Wirtschaftsgeschichte zusammengeschlossenen etwa 50 in- und ausländischen Wissenschaftler bilden den Kern der Disziplin, die in den Jahren nach der Finanzkrise eine regelrechte Renaissance erlebt hat. Auf ihrer jährlich stattfindenden Arbeitstagung, für die 2016 die Universität Bayreuth Gastgeberin ist, beschäftigten sich die Wissenschaftler mit der ökonomischen Bedeutung der napoleonischen Besatzung, den Währungs- und Finanzkrisen nach dem Zweiten Weltkrieg und der Wirtschaftsverwaltung des Dritten Reiches.

Die Wirtschaftshistorische Forschung beschäftigt sich mit langfristigen ökonomischen und sozialen Strukturwandelsphänomenen, langfristigen Wachstumsprozessen und Krisen. In den letzten zehn Jahren erlebte die Wirtschaftsgeschichte in Deutschland und mehr noch im Ausland einen unerwarteten Boom, sowohl in der öffentlichen Aufmerksamkeit als auch im Interesse der Studierenden. Durch die Einrichtung von zwei neuen Lehrstühlen für Wirtschaftsgeschichte hat die Universität Bayreuth dieser Thematik Rechnung getragen und wird das Fach u.a. durch die Einrichtung des neuen Master-Studiengangs ‚History & Economics‘, der im Wintersemester 2016/17 startet, weiter ausbauen. Der vollständig englischsprachige Studiengang ist in dieser Art einzig und wird internationale Studierende anziehen.

Crossing Borders - Sammelband zur Gesundheitsreform in den USA erschienen

Im vergangenen Jahr organisierte Andreas Schmid, Inhaber der Juniorprofessur für Gesundheitsmanagement an der Universität Bayreuth, für Studierende der Gesundheitsökonomie eine zehntägige Exkursion in die USA. Ziel der Reise mit Stationen in Chapel Hill, North Carolina und Washington, D.C. war es, das dortige Gesundheitssystem kennen zu lernen und zu analysieren und insbesondere die von Präsident Obama umgesetzten Gesundheitsreformen unter die Lupe zu nehmen. Aus dieser Exkursion sind wissenschaftliche Aufsätze der teilnehmenden Studierenden zum US-amerikanischen Gesundheitssystem hervorgegangen, die nun ein Jahr später in einem Sammelband veröffentlicht wurden. Unter dem Titel "Crossing Borders - Health Reform in the U.S." finden sich Aufsätze zu ausgewählten Themen im Zusammenhang mit den vielfältigen Dimensionen, Möglichkeiten, aber auch Paradoxien des Gesundheitssystems in den USA.

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Veröffentlichung: Schmid, Andreas / Fried, Bruce (Hrsg., 2016): Crossing Borders - Health Reform in the U.S., Verlag P.C.O., Bayreuth.

Geschenke zur Klausurenzeit - Klausurentütenaktion von RWalumni

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RWalumni motivierte die Studierenden der RW-Fakultät in der Klausurenzeit mit der Klausurentütenaktion. Bereits in der zweiten Runde wurden an 1000 Studierende Überraschungstüten mit Gutscheinen verteilt. Dank großzügiger Sponsoren wurde diese Aktion möglich und die Studierenden freuten sich in der Klausurenzeit über eine erfreuliche Abwechslung.

Professor Dr. Markus Möstl in den "Expertenrat Lebensmittelsicherheit" berufen

Verbraucher sollen im Bezug auf Lebensmittel einen bestmöglichen Schutz erfahren. Das ist das Ziel des Programms "Gute Lebensmittel aus Bayern" des Bayerischen Verbraucherschutzministeriums. Ministerin Ulrike Scharf hat in diesem Zusammenhang nun einen "Expertenrat Lebensmittelsicherheit" ins Leben gerufen. Diesem Gremium gehört auch Professor Dr. Markus Möstl, Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht und Wirtschaftsrecht sowie Direktor der Forschungsstelle für Deutsches und Europäisches Lebensmittelrecht, an. Aufgabe des "Expertenrats Lebensmittelsicherheit" ist es, neue Herausforderungen im Bereich der Lebensmittelüberwachung frühzeitig zu erkennen und Fragen der Lebensmittelsicherheit aus ganzheitlicher Sicht zu betrachten. Es soll sichergestellt werden, dass neue Möglichkeiten zur Verbesserung der Lebensmittelsicherheit in Bayern nachhaltig und zeitnah umgesetzt werden.

Weitere Informationen: Pressemitteilung Nr. 006/2016

IP-Day: Praktiker aus der Region erläutern Jurastudierenden das Patent- und Markenrecht aus praktischer Perspektive

Zum ersten Mal findet an der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth der IP-Day statt. Intellectual Property (IP) ist an der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät ein sehr großer Forschungsschwerpunkt. Im Rahmen des IP-Days kommen Berufstätige aus der Region Oberfranken, die mit Fragestellungen aus dem Bereich des Intellectual Property zu tun haben, an die Universität, um dort mit Studierenden die Felder des Patent- und Markenrechts aus praktischer Perspektive zu besprechen. Die Initiative dazu geht von Professor Dr. Rupprecht Podszun, Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Immaterialgüter- und Wirtschaftsrecht, und aus und wird in Kooperation mit der Forschungsstelle für Geistiges Eigentum, Gemeinfreiheit und Wettbewerb an der Universität Bayreuth durchgeführt. Die Veranstaltung ist öffentlich.

Weitere Informationen: Pressemitteilung Nr. 002/2016

 

Bayreuther Forscher untersuchen ökonomische Folgen von TTIP

Das transatlantische Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und den USA - kurz TTIP - ist derzeit Gegenstand intensiver öffentlicher Diskussionen. Ob die geplante Liberalisierung des transatlantischen Handels Vorteile mit sich bringt und wem sie nützt bzw. schadet, haben Professor Dr. Mario Larch und Dr. Benedikt Heid vom Lehrstuhl für Empirische Wirtschaftsforschung an der Universität Bayreuth in Studien empirisch untersucht und die Effekte geschätzt.

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In ihren Studien, welche die Bayreuther Forscher in Zusammenarbeit mit dem ifo Institut für Wirtschaftsforschung erarbeitet haben, kommen sie zu dem Ergebnis, dass TTIP sowohl für die Mitgliedsländer der EU als auch für die USA erhebliche ökonomische Vorteile hat. Demnach wäre für beide Länder langfristig ein Anstieg des Pro-Kopf-Einkommens aufgrund einer transatlantischen Handelsliberalisierung zu erwarten. Innerhalb der EU seien die einzelnen Staaten zwar unterschiedlich stark von diesen Effekten betroffen, jedoch habe TTIP auf kein EU-Land überwiegend ökonomische Nachteile.

Weitere Informationen: Pressemitteilung Nr. 135/2015

 

Professor Dr. Rupprecht Podszun mit "Preis für gute Lehre an Bayerns Universitäten" ausgezeichnet

Professor Dr. Rupprecht Podszun, Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Immaterialgüter- und Wirtschaftsrecht, ist als einer von 15 Hochschullehrern aus Bayern mit dem "Preis für gute Lehre an den staatlichen Universitäten in Bayern 2015" ausgezeichnet worden. Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler überreichte den 15 Preisträgern der neun bayerischen Universitäten, darunter Podszun, eine Urkunde und sprach ihnen seine Anerkennung aus.

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Mit dem "Preis für gute Lehre" würdigt das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst jährlich das herausragende Engagement bayerischer Hochschullehrer für die Lehre. Die Preisträger arbeiten mit innovativen Lehrkonzepten, die Studierende im Lernen besonders unterstützen und zu einer verständlichen, spannenden Vermittlung komplexer Lehrinhalte beitragen. Darüber hinaus setzt der Preis das Signal, dass die Lehre gleichberechtigt neben Forschungsaufgaben steht. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden von ihrer Heimatuniversität vorgeschlagen. Ausschlaggebend war für die Universitäten bei der Nominierung auch das Votum der Studierenden. Podszun hatte bereits im vergagenen Jahr den von den Bayreuther Studierenden vergebenen Universitätspreis für herausragende Lehre erhalten.

Professor Podszun hielt bei der an der Universität Bayreuth stattfindenden Verleihung auch den Festvortrag über "Die Karteikarte im Museum: Freiheit und Lehre".

Weitere Informationen: Pressemitteilung Nr. 210/2015

 

Spitzenergebnisse für Bayreuther Volkswirt Professor Dr. Mario Larch beim Handelsblatt VWL-Ranking 2015

Professor Dr. Mario Larch, Inhaber des Lehrstuhls für Empirische Wirtschaftsforschung an der Universität Bayreuth, zählt zu den forschungsstärksten Ökonomen im deutschsprachigen Raum. Dies bestätigt das aktuelle Ranking des Handelsblatts für den Bereich VWL. Der Bayreuther Volkswirt findet sich in allen drei Kategorien auf vorderen Plätzen.

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In der Kategorie "Forscher unter 40" belegt der 39-jährige Hochschullehrer den 6. Platz und verbesserte sich damit im Vergleich zum Ranking des Jahres 2013 (Platz 43) ein weiteres Mal. Damit beweist der Nachwuchsforscher, welches beachtliche Potential in ihm steckt. Auch in der Kategorie "Beste Forscherleistung", die altersunabhängig sämtliche Forscher im Bereich der VWL im deutschsprachigen Raum inkludiert, setzt Larch sein Forschungspotential unter Beweis und steigerte sein Ergebnis auf einen hervorragenden 21. Platz. In beiden Kategorien werten die Publikationen der jeweiligen Forscher in den vergangenen fünf Jahren.

Darüber hinaus platziert sich der noch junge Forscher auch bereits in der Kategorie "Lebenswerk" auf einem beachtlichen 215. Platz. In dieser Kategorie findet sich auch noch ein weiterer Bayreuther Volkswirt: Professor Dr. Hartmut Egger, Inhaber des Lehrstuhls für Internationale Makroökonomie und Handel", belegt mit seinem Lebenswerk einen hervorragenden 174. Platz.

Die Handelsblatt-Studie orientiert sich an international gängigen Standards zur Evaluierung wirtschaftswissenschaftlicher Forschung. Betrachtet werden Publikationen in Fachzeitschriften, deren unterschiedliche Qualität berücksichtigt wird. Die Rangliste wird von der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich im Auftrag des Handelsblatts sowie des Vereins für Socialpolitik erstellt. Insgesamt wurden die Veröffentlichungen von rund 3600 deutschsprachigen Ökonomen in mehr als 1500 internationalen Fachzeitschriften ausgewertet.

Weitere Informationen:

Die Rankinglisten im Internet:

Top 100 Handelsblatt VWL-Ranking 2015 - Beste Forschungsleistung
Top 250 Handelsblatt VWL-Ranking 2015 - Lebenswerk
Top 100 Handelsblatt VWL-Ranking 2015 - Forscher unter 40

 

Gesundheitsökonomische Forschung braucht solide Statistiken/
Professor Dr. Andreas Schmid unterstützt bundesweiten Aufruf zur Reform der amtlichen Krankenhausstatistik

Andreas Schmid, Inhaber der Juniorprofessur für Gesundheitsmanagement an der Universität Bayreuth, unterstützt den öffentlichen Aufruf der Deutschen Gesellschaft für Gesundheitsökonomie (dggö) zum Reformbedarf der amtlichen Krankenhausstatistik. Der Gesundheitsökonom befasst sich in seiner Forschung bereits seit längerem mit den Strukturen der Krankenhausversorgung in Deutschland und stellt fest, dass das Gesundheitswesen in Deutschland angesichts der demographischen Veränderungen und der rasanten Entwicklungen in der High-tech-Medizin vor grundlegenden Herausforderungen steht. Zur Entwicklung von nachhaltigen Lösungsansätzen sei die gesundheitsökonomische Forschung dringend auf bessere Krankenhausstatistiken angeweisen, so der Bayreuther Nachwuchswissenschaftler. Er fordert daher klar strukturierte Kompetenzen, die auf Bundesebene zusammengeführt werden.

Weitere Informationen: Pressemitteilung Nr. 198/2015

 

Preis für gute Lehre für Professor Dr. David Stadelmann

Preis für gute Lehre 2015_Stadelmann

Professor Dr. David Stadelmann hat den Preis für gute Lehre 2015 an der RW-Fakultät gewonnen. Die Fachschaft RW kürte den Inhaber der VWL-Professur für Entwicklungsökonomik zu ihrem "best Prof" des Jahres 2015. Zur Semestereröffnung bekam er vom Fachschaftsvorsitzenden Lino Markfort die Urkunde überreicht.

 

Neue Studie zur Entscheidungsfindung: Wie sich die kreative Suche nach Alternativen lohnt

Die Qualität von Entscheidungen steigt, wenn Menschen kreativ und zielorientiert nach verschiedenen Handlungsoptionen Ausschau halten. Zu dieser und weiteren interessanten Erkenntnissen gelangen die beiden Entscheidungstheoretiker Dr. Johannes Siebert (Lehrstuhl für Produktionswirtschaft und Industriebetriebslehre an der Universität Bayreuth) sowie der US-amerikanische Professor Dr. Ralph L. Keeney (Duke University).

Die Ergebnisse basieren auf Studien, welche die beiden Forscher mit mehreren hundert Bachelor- und Masterstudierenden durchgeführt haben. Das zentrale Problem: Menschen, die eine Entscheidung zu treffen haben, sind oftmals nicht in der Lage, alle für sie relevanten Alternativen zu erkennen. Dies wirkt sich auch negativ auf die Qualität der Entscheidungen aus: "Je besser die vor einer Entscheidung in Betracht gezogenen Alternativen sind, desto besser ist im Regelfall auch die letztlich gewählte Option.", so Siebert. Es ist daher zielführend, einen hohen Aufwand in die Entwicklung von Alternativen zu investieren. Siebert und Keeney erweitern ihre Untersuchungen dadurch, dass sie individuelle Zielsetzungen der Entscheidungsfinder mit einbeziehen. In der Tat gelingt es ihnen eindeutig nachzuweisen, dass vorteilhafte Handlungsmöglichkeiten besser identifiziert werden können, wenn die Entscheidungsfinder sich über ihre zu erreichenden Ziele im Klaren sind. Angesichts der Ergebnisse testen die beiden Verhaltensforscher auch unterschiedliche Verfahren, um die kreative Suche nach erfolgsversprechenden Handlungsmöglichkeiten zu fördern. Abschließend werden Empfehlungen ausgesprochen, wie die erzielten Forschungsergebnisse genutzt werden können, um Entscheidungsfindungsprozesse - sei es in der Politik, in Unternehmen, sozialen Organisationen oder im Privatleben - genutzt werden können.

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Dr. Johannes Siebert (Universität Bayreuth) und Prof. Dr. Ralph L. Keeney (Duke University) veröffentlichten ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse zu Entscheidungsfindungsprozessen in der renommierten Fachzeitschrift "Operations Research".

Weitere Informationen: Pressemitteilung Nr. 168/2015

 

Top-Platzierung für Bayreuther Volkswirtschaftslehre beim Hochschulranking 2015 der WirtschaftsWoche

Betriebswirtschaftslehre und Jura unter den Top-20

Ein Spitzenergebnis verzeichnet das Fach Volkswirtschaftslehre an der Universität Bayreuth aktuell: Im Hochschulranking 2015 der WirtschaftsWoche konnte sich der Bayreuther Studiengang auf dem achten Rang platzieren. Damit erreicht Bayreuth im bundesweiten Vergleich als einzige kleinere Universität eine Top-10 Platzierung. Auch in den Fächern Betriebswirtschaftslehre und Jura erreichte die Universität Bayreuth einen hervorragenden Platz unter den Top-20.

Das Ranking der Wirtschaftswoche basiert auf einer Umfrage unter 540 Personalchefs von Unternehmen in Deutschland. Aus einer Liste aller Hochschulen in Deutschland konnten diese diejenigen auswählen, deren Absolventen ihre Erwartungen am meisten erfüllen.

Die Ergebnisse des WiWo-Rankings bestätigen damit insgesamt die hervorragenden Platzierungen der rechts- und wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge im CHE-Ranking des vergangenen Jahres. Die Ranking-Ergebnisse spiegeln den Erfolg der Implementierung praxisbezogener Forschung in die wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge an der Universität Bayreuth wider. Absolventen der RW-Fakultät zeichnen sich aufgrund der forschungsorientierten Lehre nicht allein durch solides Fachwissen aus, sondern auch durch ausgeprägte Problemlösungskompetenz.

Weitere Informationen: Pressemitteilung Nr. 136/2015

 

Dr. Benedikt Heid mit CESifo Prize in Global Economy ausgezeichnet

Für seinen Aufsatz über "Regional Trade Agreements, Unemployment, and the Informal Sector" wurde Dr. Benedikt Heid, Mitarbeiter am Lehrstuhl für Empirische Wirtschaftsforschung an der Universität Bayreuth, vom CESifo mit dem "CESifo Prize in Global Economy - Destinguished CESifo Affiliate" ausgezeichnet. Der mit 3000 Euro dotierte Preis wird jährlich an einen Nachwuchswissenschaftler auf dem Gebiet der Außenwirtschaftsökonomie verliehen. Der Preisträger wird von einer mit hochkarätigen internationalen Forschern besetzen Preiskommission ausgewählt.

Der Bayreuther Nachwuchsökonom beschäftigt sich in seiner Arbeit mit den Auswirkungen der Handelsliberalisierung in Lateinamerika seit 1950. Mit Hilfe eines empirischen Außenhandelsmodells, welches er mit Blick auf die Spezifika der Arbeitsmärkte Lateinamerikas entwickelte, zeigt Heid, dass infolge von regionalen Handelsabkommen die Wohlfahrt in den Ländern Lateinamerikas im Durchschnitt um rund 12 Prozent gestiegen, die informelle Beschäftigung um rund 20 Prozent gesunken und die Arbeitslosenrate um rund 1,2 Prozentpunkte gefallen ist. Diese Resultate unterscheiden sich erheblich von bisherigen Berechnungen mit Standardmodellen, die weder Arbeitslosigkeit noch die Existenz eines informellen Sektors berücksichtigten.

 

Professor Dr. Volker Ulrich für weitere drei Jahre in den Wissenschaftlichen Beirat des Bundesversicherungsamtes zur Weiterentwicklung des Risikostrukturausgleichs berufen

Professor Dr. Volker Ulrich, Inhaber des Lehrstuhls für Finanzwissenschaft an der Universität Bayreuth, ist von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe in den Wissenschaftlichen Beirat des Bundesversicherungsamtes zur Weiterentwicklung des Risikostrukturausgleichs berufen worden. Er setzt damit sein bisheriges Engagement für weitere drei Jahre fort.

Grundgedanke des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs ist es, die Ungleichverteilung der Morbiditätsrisiken, der Familienlasten sowie der Beitragseinnahmen zwischen den gesetzlichen Krankenkassen, die zu den erheblichen Beitragssatzdifferenzen in der Kassenlandschaft geführt hatten, aufzuheben und dadurch einen Wettbewerb zwischen den Krankenkassen zu ermöglichen.

Weitere Informationen: Pressemitteilung Nr. 101/2015

 

Spitzenergebnisse für Bayreuther Betriebswirte beim Handelsblatt BWL-Ranking 2014

Im aktuellen Ranking des Handelsblatts für den Bereich BWL konnten gleich zwei Bayreuther BWL-Professoren hervorragende Platzierungen erreichen:
Professor Dr. Ricarda Bouncken, Inhaberin des Lehrstuhls für Strategisches Management und Organisation, gehört zu den TOP 100 in der Kategorie "Beste Forschungsleistung": Mit ihren Forschungsleistungen belegt die Bayreuther Wissenschaftlerin Rang 71 von insgesamt 2346 untersuchten Betriebswirtinnen und Betriebswirten im deutschsprachigen Raum. Durch eine Platzierung auf Rang 188 in der Kategorie "Lebenswerk" punktet die 45jährige Forscherin gleich noch ein zweites Mal.
Professor Dr. Nils Urbach, Inhaber der Professur für Wirtschaftsinformatik und Strategisches IT-Management, wird unter den TOP 100 der forschungsstärksten deutschen Betriebswirte unter 40 Jahren gelistet. Damit zeigt der 34jährige Bayreuther Nachwuchsforscher, welches beachtliche Potential in ihm steckt.
Die Handelsblatt-Studie orientiert sich an international gängigen Standards zur Evaluierung wirtschaftswissenschaftlicher Forschung. Betrachtet werden Publikationen in Fachzeitschriften, deren unterschiedliche Qualität berücksichtigt wird. Die Rangliste wird von der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich im Auftrag des Handelsblatts erstellt.

Weitere Informationen: Pressemitteilung Nr. 010/2015

Die Rankinglisten im Internet:

Top 100 Handelsblatt BWL-Ranking 2014 - Beste Forschungsleistung
Top 250 Handelsblatt BWl-Ranking 2014 - Lebenswerk
Top 100 Handelsblatt BWL-Ranking 2014 - Forscher unter 40

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